Selbstorganisierte Teamzusammenarbeit – Consulting-Team Konstanz

Fallstudie Details

Teilnehmer: Teamleiter & Consultants
Trainerin: Annika Bock
Standort: Konstanz
Branche: Consulting
Ergebnis: Klare Rollenstruktur, operative Zusammenarbeit, bewusste Teamkultur
Format: Team-Training & Workshop
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Zusammenfassung der Fallstudie

Ein Consulting-Team in Konstanz stand vor der Herausforderung, seine Zusammenarbeit grundlegend neu zu strukturieren. Wiederkehrende Konflikte zwischen Teamleiter und Consultants, unterschiedliche Arbeitsweisen und unklare Verantwortlichkeiten hatten sich entwickelt. Trainerin Annika Bock begleitete das Team mit einem strukturierten Ansatz zur selbstorganisierten Zusammenarbeit.

Die Ausgangssituation

Ausgangssituation: Im Kernteam eines Consulting-Unternehmens in Konstanz standen praktische Fragen im Raum: Wie wollen wir miteinander arbeiten? Was sind unsere Erwartungen aneinander? Wiederkehrende Konflikte zwischen dem Teamleiter Alexander (35) und seinen Consultants machten deutlich, dass die Zusammenarbeit auf eine neue gemeinsame Grundlage gestellt werden musste.

Unser Ansatz

Das Team hat sich bewusst Zeit genommen, Hierarchie- und Kommunikationsthemen anzuschauen. Ziel war es zu klären, auf welcher Basis zukünftig miteinander gearbeitet werden soll. Unterschiedliche Erwartungshaltungen wurden aufgedeckt und ein gemeinsamer Schnittpunkt als Commitment für alltägliche Verantwortlichkeiten definiert.

Trainer in diesem Fall

Annika Bock

Das Kernteam hatte völlig unterschiedliches Verständnis davon, was man auf professioneller und zwischenmenschlicher Ebene voneinander erwarten kann. Annika Bock arbeitete mit dem Team an drei zentralen Lösungsansätzen: Governance-Struktur, operatives Arbeiten und zwischenmenschliche Vereinbarungen.

Unser Prozess und Methodik

Der Trainingsansatz basiert auf dem Prinzip der dezentral organisierten Zusammenarbeit. Baustein für Baustein das Organisationsdesign verändern, damit sich Kultur, Kommunikation und Mitarbeitendenmotivation positiv entwickeln. Fundierte Strukturarbeit mit klaren Leitplanken.

1. Definition Rollenstruktur und Verantwortlichkeiten (Governance)

Im ersten Schritt wurde die Governance des Kernteams in den Fokus genommen. Eine purpose-orientierte Rollenstruktur machte Verantwortungsbereiche sichtbar und grenzte sie voneinander ab. Geklärt wurde: Wo werden Entscheidungen getroffen? Welche Prozesse braucht es? Wo sind Sicherheitsdomänen notwendig? Das Ergebnis: Transparenz über Rollen und Entscheidungswege. Eigenverantwortliches Handeln in klaren Leitplanken wurde ermöglicht.

2. Praktisches Arbeiten im Alltag und operative Strategie

Im zweiten Schritt wurde das operative Arbeiten in den definierten Rollen verankert. Rollen wurden nicht nur beschrieben, sondern mit der Projektebene und der gemeinsamen Strategie verbunden. Klar wurde: Wer macht in welcher Rolle welche Arbeit und verantwortet das Ergebnis. Das Team entwickelte ein konkretes Bild der Zusammenarbeit im Tagesgeschäft.

3. Methoden für zwischenmenschliche Erwartungen und Feedback

Im dritten Schritt wurden klare Beziehungsvereinbarungen erarbeitet: Zwischenmenschliche Erwartungen im Team wurden explizit gemacht. Durch moderierte Gespräche und Reflexionsrunden wurde herausgearbeitet, welche Formen der Kommunikation und des Feedbacks sich die Teammitglieder wünschen und wo Grenzen liegen. So entstand eine bewusste Teamkultur.

Governance Operatives Arbeiten Teamkultur

Rollenstruktur und Verantwortlichkeiten

Purpose-orientierte Rollenstruktur erarbeitet. Verantwortungsbereiche nach Sinn und Zweck sichtbar gemacht und voneinander abgegrenzt. Entscheidungswege, Prozesse und Sicherheitsdomänen geklärt. Transparenz über Rollen und Unternehmensstrukturen geschaffen — eigenverantwortliches Handeln in klaren Leitplanken ermöglicht.

Alltagsarbeit und operative Strategie

Rollen mit der Projektebene und gemeinsamen Strategie verbunden. Klarheit geschaffen: Wer macht in welcher Rolle welche Arbeit und verantwortet das Ergebnis. Konkretes Bild der Zusammenarbeit im Tagesbetrieb entwickelt — mit gemeinsamen Prioritäten und gegenseitiger Unterstützung.

Zwischenmenschliche Erwartungen und Feedback

Klare Beziehungsvereinbarungen erarbeitet. Durch moderierte Gespräche und Reflexionsrunden herausgearbeitet, welche Kommunikations- und Feedbackformen sich die Teammitglieder wünschen — und wo Grenzen liegen. Bewusste Teamkultur als tragfähige Grundlage für die tägliche Zusammenarbeit geschaffen.

Das Ergebnis der Maßnahme

Das Team verfügt nun über eine klare, purpose-orientierte Rollenstruktur mit transparenten Verantwortlichkeiten und Entscheidungswegen. Die operative Zusammenarbeit ist in konkreten Rollen verankert und mit der gemeinsamen Strategie verbunden. Durch explizite Beziehungsvereinbarungen und etablierte Feedback-Formate hat das Team eine bewusste Kultur geschaffen, die eigenverantwortliches Handeln ermöglicht.

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